Antifouling und Saisonvorbereitung
Antifouling ist vor dem Slippen sinnvoll, wenn die alte Beschichtung die Haftung verliert, uneben ist oder zusammen mit Anoden und Unterwasserarmaturen bewertet werden muss. Den Umfang legt man besser nach der Besichtigung des Unterwasserschiffs fest, nicht allein nach dem Namen der Farbe.
Die Vorbereitung des Unterwasserschiffs auf die Saison kann Waschen, die Bewertung vorhandener Schichten, das Entfernen loser Beschichtung und den Auftrag eines auf den Zustand abgestimmten Systems umfassen. Nicht bei jedem Boot muss das alte Antifouling vollständig entfernt werden; das hängt von seinem Zustand, der Zahl der Schichten und der Verträglichkeit der geplanten Beschichtung ab.
Wann sich eine Erweiterung des Umfangs lohnt
Bei Arbeiten unter der Wasserlinie lohnt es sich, gleichzeitig Anoden, Propeller, Durchführungen und Seeventile anzusehen. Sichtbare Blasen, Abplatzungen oder Korrosionsspuren erfordern eine eigene Bewertung — eine neue Schicht allein klärt die Ursache nicht.
Was für eine erste Bewertung vorzubereiten ist
- Fotos des gesamten Unterwasserschiffs und Nahaufnahmen von Stellen mit Fehlstellen, Blasen oder Abplatzungen,
- Angaben dazu, wann und womit die vorherige Beschichtung aufgetragen wurde, falls vorhanden,
- die Antriebsart sowie Fotos von Anoden, Propeller und Unterwasserarmaturen.
Wovon Umfang und erster Kostenrahmen abhängen
Wichtig sind Fläche und Zugang zum Rumpf, der Zustand der bisherigen Schichten, der Reparaturbedarf und der Umfang der Kontrolle der Unterwasserteile. Fotos helfen, die zu prüfenden Stellen zu bestimmen, ersetzen aber keine Bewertung am Boot; der erste Kostenrahmen kann sich ändern, sobald der Zustand unter der Beschichtung sichtbar wird.