Werkstatt

Teakdeck und Tischlerarbeiten

Die Sanierung eines Teakdecks ist sinnvoll, wenn verschlissene Fugen, Unebenheiten, Undichtigkeiten oder die Leistendicke vor der nächsten Saison bewertet werden müssen. Ob eine örtliche Reparatur reicht oder ein größerer Umfang nötig ist, entscheidet der Zustand von Holz und Untergrund, nicht das Aussehen der Oberfläche.

Arbeiten am Teak können Reinigung, Fugen, einzelne Leisten, Abdichtungen oder die ans Deck grenzenden Tischlerarbeiten betreffen. Zu aggressives Schleifen oder falsche Mittel können die Lebensdauer dünner Leisten verkürzen, daher sollte die Bewertung auch die Holzdicke und mögliche Leckstellen umfassen.

Wann der Umfang erweitert werden sollte

Gelöste Fugen, Feuchtigkeit an Beschlägen, bewegliche Leisten oder dunkle Spuren unter Deck zeigen, dass neben der Oberfläche auch Abdichtungen und Untergrund zu prüfen sind. Nur das Erscheinungsbild aufzufrischen löst weder eine Undichtigkeit noch ein Befestigungsproblem.

Was für die Bewertung vorzubereiten ist

  • Fotos des gesamten Decks, der Fugen, der Beschläge und der Stellen mit Verfärbungen,
  • Nahaufnahmen der Verbindungen und Angaben zu früherem Schleifen oder Abdichten,
  • die Maße des Bereichs und Fotos des Innenraums unter den Stellen mit Leckverdacht.

Was Umfang und ersten Kostenrahmen beeinflusst

Wichtig sind die Fläche, die verbleibende Holzdicke, der Zustand von Fugen und Untergrund, die Zahl der Beschläge und der Zugang zu den zu bearbeitenden Stellen. Ein erster Kostenrahmen anhand von Fotos hat Grenzen: erst eine Besichtigung erlaubt es, Befestigungen und verdeckte Feuchtigkeit zu beurteilen.

Nützliche Ratgeber